Praxisbeispiele > Gäubodenvolksfest in Straubing

Perfekte Einsatzplanung für 1,5 Mio. Menschen

Ein großes Volksfest stellt für jede Feuerwehr eine enorme Herausforderung dar. Die Freiwillige Feuerwehr Straubing schildert, wie sie die Einsatzplanung für eines der größten Volksfeste Bayerns mit Hilfe der Software "Fireboard" bewältigte.

Fireboard ist eine Einsatzführungs-Software der neuesten Generation, die von Feuerwehrleuten für die Praxis entwickelt wurde und durch ein besonders einfaches Bedienkonzept überzeugt.

Die Software wird den wachsenden Anforderungen des Einsatzgeschehens gerecht und ist eine enorme Entlastung bei Einsätzen.

Die Herausforderung: eines der größten Volksfeste Bayerns

Das jährliche Volksfest "Gäuboden" in Straubing dauert 10 Tage und wird von ca. 1.5 Millionen Menschen besucht. Ein 100.000 qm großes Festgelände, 7 Festzelte und eine Messe (Ostbayernschau) mit 60.000 qm Ausstellungs- und 23.000 qm Hallenfläche bilden die Eckdaten. Zeitweise mehr als 45.000 Besucher gleichzeitig, ein täglicher Festbetrieb von 9.00 Uhr früh bis 1 Uhr nachts, ein Feuerwerk und eine Lampion-Fahrt auf der Donau machen eine gut vorbereitete Einsatzplanung notwendig.

Ohne Einsatzführungs-Software kaum zu bewältigen

Um die Einsätze vor und während des Gäubodenvolksfestes besser planen und effizient umsetzen zu können, sah sich die Feuerwehr von Straubing nach einem guten Einsatzmanagement-System um. Auf Grund einer Empfehlung im Feuerwehrmagazin, entschied sich die Feuerwehr Straubing, die dort empfohlene Software Fireboard zu testen. Da es auf der Firmen-Website fireboard.net eine kostenlose Demoversion zum Testen gab, konnten sich die Straubinger Feuerwehrleute schnell von den Vorteilen der Einsatzführungssoftware überzeugen.

Wie bewältigt man so einen Großeinsatz?

Im Juni 2013 (nach dem großen Hochwasser) schaffte sich die Straubinger Feuerwehr die Vollversion der Fireboard-Software an, um das System beim Gäubodenvolksfest 2013 erstmals einzusetzen.

Bereits im Vorfeld nutzte die Einsatzleitung und Unterstützungsgruppe-ÖEL die Software zur Erstellung eines Sicherheitskonzeptes, zur Konzipierung der Einsatzführung und zur Erstellung vorbereitender Dokumente.

Modularer Aufbau sicherte Zusammenarbeit

Die Feuerwehr schaffte sich die 3 Module Einsatzführung, Lagekarte und Ausnahmezustand gleich doppelt an. Einmal für den ELW 1 und einmal für die Feuerwehrzentrale in der Hauptfeuerwache. Bei dem günstigen Preis der Software von 500 Euro pro Modul war das keine große Sache. Großer Vorteil der doppelten Ausführung: Durch eine Live-Schaltung zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen lassen sich Aufgaben an unterschiedlichen Stellen wahrnehmen. Darüber hinaus sind an alle verbundenen Plätzen alle aktuellen Daten in Echtzeit verfügbar.

Die Module Einsatzführung und Ausnahmezustand

Das Modul Einsatzführung bietet die Funktionen Einsatztagebuch, Anforderungsliste, Einsatz­mittel- und Einsatzabschnittsverwaltung. Besonders praktisch fand die Straubinger Feuerwehr, dass bei der Einsatzabschnittsverwaltung noch 5 Unterabschnitte gebildet werden konnten.

Mit dem Modul Ausnahmezustand lassen sich große Lagen (Großveranstaltungen, Unwetter, ...) besonders effizient managen. Bei über 150 Einsatzkräften plus ztw. 50 zusätzlichen Kräften leistete dieses Modul hervorragende Hilfe bei der Organisation der Einsatzkräfte und -mittel.

Lagekarten auch als Film

Das Modul Lagekarte ist das ideale Instrument zur Lageerfassung und Lagedarstellung. Die Straubinger Feuerwehrleute erstellten mit diesem Modul – auf Basis von Satellitenaufnahmen – bereits im Vorfeld Lagekarten von allen 5 Einsatzabschnitten des Volksfestes. Besonders begeistert waren die Straubinger Feuerwehrleute von der Möglichkeit, in die Karten Angaben zu Einsatzkräften, -mitteln und -orten eingeben zu können. Freihandzeichnungen integrieren zu können. Jederzeit Änderungen vornehmen zu können. Und anschließend alle Änderungen als Lagekartenfilm zur Nachbearbeitung oder Pressekonferenzen abzuspielen.


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