Praxisbeispiele > Brand in Holzminden in Niedersachsen

Gartenhüttenbrand in Kleingartensiedlung

Die Ortsfeuerwehr Holzminden wurde am frühen Nachmittag des 19. Januar 2016 zu einer unklaren Feuermeldung alarmiert. Eine Anwohnerin bemerkte eine aufsteigende Rauchsäule im Bereich der Schrebergärten und alarmierte die Feuerwehr.

Die Einsatzkräfte des ersteintreffenden Fahrzeugs nahmen kurz nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle ein C-Rohr im Außenangriff vor. Zu diesem Zeitpunkt stand die betroffene Gartenlaube, um welche herum sich zahlreiche Stallungen mit verschiedensten Kleintieren befanden, bereits im Vollbrand. Von dem wenig später eintreffenden Fahrzeug ging ein Trupp unter dem Einsatz schweren Atemschutzes mit einem weiteren C-Rohr in den betroffenen Schuppen vor.

Einsatzbibliothek brachte schnellen Überblick

Um schnell einen Überblick der nächsten Wasserentnahmestellen zu bekommen, wurde die Einsatzbibliothek aufgerufen. Nachdem festgelegt wurde, dass der Unterflurhydrant an der Einfahrt des Wasserübungsplatzes der Bundeswehr genutzt wird, konnte mit Hilfe einer mitgeführten Einpersonenschlauchhaspel eine Wasserversorgung aufgebaut werden.

Genaue Anzahl der Atemschutzgeräteträger stand immer fest

Da schnell festgestellt werden konnte, dass sich keine Menschenleben in Gefahr befanden, konnten alle weiteren Maßnahmen zur Brandbekämpfung über einen Außenangriff durchgeführt werden. Dieser Außenangriff wurde größtenteils unter Atemschutz durchgeführt. Hierbei hatte die ELW Besatzung stets die konkrete Anzahl der Atemschutzgeräteträger im Blick, da diese mit über die Einsatzmittelverwaltung eingetragen wurde.

Übersicht der angeforderten Kräfte

Im Einsatzverlauf wurde zur Verstärkung der ELW-Besatzung die ELW-Schleife nachalarmiert. Auch der Rettungsdienst und die Polizeistreife wurde per Anforderungsliste erfasst. Somit war jederzeit der Überblick gegeben, welche Kräfte sich noch auf dem Weg zur Einsatzstelle befinden, bereits eingetroffen sind oder welche gegebenenfalls noch über die Leitstelle alarmiert werden müssen.

Dokumentation jederzeit nachvollziehbar

Im Einsatztagebuch wurden alle Meldungen und Handlungen dokumentiert. So konnten Meldungen wie das Öffnen und Entfernen der Dachhaut, der Dämmung und der Holzverkleidung dokumentiert werden. Nach einer halben Stunde wurde der Löscherfolg erfasst und gute drei Stunden nach der Alarmierung erfolgte die letzte und abschließende Meldung im Einsatztagebuch.



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