Praxisbeispiele > Wangen im Allgäu: Führungsunterstützung in der Stufe B und C

Optimal für die Führungsunterstützung

In Baden-Württemberg unterstützen „Führungsgruppen“ mit ELW1 die Einsatzleitungen. In unserer Freiwilligen Feuerwehr steht deshalb eine ausgebildete Mannschaft zur Verfügung, die bislang relevante Einsätze in „Papierform“ dokumentierte. Ein schwerer Gefahrgutunfall auf der A96 war 2013 der Trigger für ein neues, IT-unterstütztes Führungsgruppenkonzept. Gerade bei diesem schweren Gefahrgutunfall wurden die Grenzen der „manuellen“ Dokumentation sichtbar. Nachvollziehbarkeit der einzelnen Vorgänge, Lageentwicklung sowie gerichtsfeste Dokumentation waren nicht in der geforderten Qualität möglich.

Die Herausforderung der Führungsunterstützung in der Stufe B und C

Mit unserer Freiwilligen Feuerwehr Wangen im Allgäu sind wir auf einer Grundfläche von 100 Quadratkilometern mit 27.000 Einwohnern zuständig für Brandschutz und technische Hilfeleistung. Die ca. 250 Einsätze pro Jahr durch zahlreiche Verkehrsadern, Kliniken, Touristik sowie Mittelstandsbetriebe bewältigen wir mit 7 Abteilungen und ca. 300 aktiven Feuerwehr-angehörigen. Neben einer örtlichen Führungsgruppe mit ELW1 sind wir Ausbildungsstandort für Kreisausbildungen und Standort für den „Führungsstab Allgäu“

Ohne Einsatzführungssoftware kaum zu bewältigen

Unseren betagten ELW1, der aus einem umgebauten MTW entstanden und mittlerweile seit 27 Jahren im Dienst ist, werden wir in 2015 durch einen neuen ELW1 ersetzen. Mit der Konzeption des neuen ELW haben wir uns entschlossen, die manuelle "Papierdokumentation" zu beenden und unser IT-gestütztes Führungsgruppenkonzept umzusetzen. Vier voll ausgestattete IT-Arbeitsplätze mit insgesamt 12 Fireboard Modulen werden die Basis dafür sein. Prozessänderungen durch IT-Einsatz vermitteln wir durch neue Ausbildungs- und Lehrgangskonzepte.

Wie wurde es in die Praxis umgesetzt?

Durch die Umstellung von manuellen Prozessen auf IT-Abwicklung wurde es erforderlich, auch in der Ausbildung von Führungsgruppen neue Wege zu gehen. Wir haben hierzu eine Ausbildung entwickelt, welche die Prozesse der IT-Nutzung berücksichtigt. Natürlich stehen die Grundlagen der FwDV 100 sowie allgemeine Führungsthemen weiterhin im Lehrplan. Grundlage für Theorie und Praxisübungen sind dabei die Module und Funktionen von Fireboard.

Prozesse Punktlage – IT-Anwendung

Eindeutige Vorteile bietet Fireboard bei Punktlagen. Persönliche Kommunikationsprozesse in Verbindung mit leichtgängiger IT-Dokumentation bilden eine ideale Plattform. Ausgehend von der Situation, dass Angehörige der Führungsgruppen bei Freiwilligen Feuerwehren aus unterschiedlichsten Berufen zusammengewürfelt sind, sind wir von der intuitiven Bedienung und Übersichtlichkeit der Software Fireboard begeistert.

Prozesse Flächenlage – IT-Anwendung

Wie bei Punktlagen müssen bei Flächenlagen bestehende Abläufe bei Nutzung von Fireboard angepasst werden. Klare Übersichten, definierte Abarbeitung und eindeutige Aufgabenbeschreibungen für die Fahrzeugbesatzungen sind in Fireboard optimal gelöst.

Dreistufiges Trainingskonzept

Gerade bei Freiwilligen Feuerwehren ist es immens wichtig, die Aufgaben ständig zu trainieren. Unsere Trainingskonzepte sind dreistufig aufgebaut und in der Praxis erprobt. Wesentliche Komponenten sind Funktionswechsel während der Übung sowie Übungen am Objekt. In Verbindung mit der reinen Ausbildung im Hinblick auf Fireboard  Funktionen ist dies eine erfrischende Art, Wissen zu vermitteln.


Overlay schließen