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Evakuierungseinsatz in Heinsberg

Evakuierungseinsatz in Heinsberg

Die IuK Einheit stellt die technische Einsatzleitung vor Ort

In der Nacht zum 15.07.2021 wurde die Informations- und Kommunikations-Einheit (IuK) der Freiwilligen Feuerwehr Heinsberg alarmiert, um für die angeordnete Evakuierung von Teilen der Nachbargemeinde Randerath die technische Einsatzleitung vor Ort zu übernehmen. Im Laufe des Einsatzes wurde das Vorhaben der Evakuierung auf die Ortschaften Horst und Himmerich ausgeweitet.

Die Führungseinheit übernahm für die nächsten 61 Stunden die Aufgabe, 240 Einsatzkräfte, aufgeteilt auf 10 Untereinsatzabschnitte, zu koordinieren, um den ca. 450 Betroffenen Hilfe zukommen zu lassen.

Eine Herausforderung die es zu meistern gilt

Evakuierungen sind eine komplexe Aufgabe, die ein hohes Maß an organisatorischer Stärke erfordert und höchste Anforderungen an Führungs- sowie Einsatzkräfte stellt. Die Gefahr für Menschen und nicht auszuschließende Schäden an Gebäuden stellen eine Notsituation dar, die einer gezielten Planung bedarf und trotz aller Vorbereitungen für alle Beteiligten eine große Herausforderung darstellt.

Einsatzführungssoftware als gemeinsames Führungsmittel

Solche Einsätze können über viele Stunden andauern, der Schichtbetrieb, auch in der Führungsgruppe ist hier unerlässlich. In diesem Fall konnte die Mannschaft aus Heinsberg nicht nur auf zahlreiche Einsatzkräfte aus ganz Deutschland zurückgreifen, sondern auch das IuK-Team durch fachkundige Kräfte aus der umliegenden Feuerwehr Wegberg stärken. Grundlage der reibungslosen Zusammenarbeit ist die routinierte Nutzung von Fireboard in allen Wehren sowie die Definition gemeinsamer Standards, die in wiederkehrenden Übungseinheiten erprobt werden.

Wenn es darauf ankommt, funktioniert die Zusammenarbeit ohne langwierige Einweisung und bringt neues Personal schnell auf den Stand der Lage.

Die Software wächst mit ihren Aufgaben

Nicht alltägliche Szenarien wie dieses können die verfügbaren Mittel schnell übersteigen. Fireboard zeichnet sich durch einen modularen Aufbau aus und kann damit jederzeit effizient erweitert werden. Innerhalb kürzester Zeit stellte das Fireboard Support-Team dem ELW des IuK Heinsberg weitere Lizenzen zur Bewältigung des Ausnahmezustands zur Verfügung und ermöglichte binnen Minuten die reibungslose Fortführung der Führungsarbeit.